Die Salvatorkirche - Zeugnis gotischer Baukunst
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Von der Karmeliterkirche zur Pfarrkirche St. Salvator

Nach dem Toleranzedikt im Jahre 1803 wuchs die Zahl der Katholiken in der freien Reichsstadt Nördlingen kontinuierlich an. 1825 konnte schließlich eine neue katholische Pfarrei gegründet werden. Dieser wurde im Jahre 1826 auf Fürsprache König Ludwigs I. die ehemalige Klosterkirche St. Salvator als Pfarrkirche überlassen.

Das ursprünglich einschiffige Langhaus mit einer durchgehenden Holzdecke wurde 1829 grundlegend restauriert und durch den Einbau von Spitzbogenarkaden in drei Schiffe geteilt.


Zum Kirchenschiff der Salvatorkirche

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Im Chorraum und Kirchenschiff sind noch Wandfresken zu sehen. Sie sind, um 1420 entstanden, zeugen also von der ursprünglichen Bemalung der Kirche.

Die nur in Resten erhaltenen Wandfresken an den Wänden des Chorraumes zeigen eine große Darstellung der Kreuzigung, gegenüber der hl. Christophorus.

Weitere Fresken schmücken die Südwand des Langhauses. Anlässlich der Renovierung im Jahr 1928 wurden Reste davon frei gelegt. Die Bilder sind schlecht erhalten, lassen aber künstlerische Qualität und technische Sorgfalt erkennen, was auf ein hohes Niveau der Nördlinger Malerschule im frühen 15. Jahrhundert schließen lässt. Als Maler gilt nach neueren Forschungen Meister Berthold aus Nördlingen.

Es handelt sich hierbei um einen Passionszyklus: Der Ölberg, die Geißelung, die Dornenkrönung, die Kreuzigung und die Beweinung Christi sind noch erkennbar.


Die Heiligenfiguren auf den Konsolen der 8 Säulen
im Kirchenschiff der Salvatorkirche

Heilige

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