Die St.-Josefskirche - ein moderner Kirchenraum

Die Wirkung des Raumes

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Betreten wir über den Westeingang die nach Süden orientierte Kirche, so finden wir dort inmitten einer in Beton gemeißelten Josefslitanei ein Bronzerelief von Ernst Steinacker zu Ehren des Kirchenpatrons.

Bewusst ist die Kirche innen und außen in Weiß gehalten.

 



Der Altarraum

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Halt findet das Auge im hochragenden Altarkreuz. Im Brennpunkt der Raumkurve des Chorraumes erhebt es sich als das Zentralsymbol christlicher Erlösungsgeschichte. Die Arme weit aus­gebreitet, umfängt der Gekreuzigte die ganze Welt. Der Bildhauer Siegfried Moroder aus Selhuben bei Rosenheim hat in Holz gehauen, was der Theologe Hippolyt um das Jahr 200 über das Kreuz als mächtigen Baum geschrieben hat: „Dieser himmelweite Baum ist von der Erde empor zum Himmel gewachsen. Er ist der feste Stützpunkt des Alls, der Ruhepunkt aller Dinge, die Grundlage des Weltenrunds, der kos­mische Angelpunkt. ... Er rührt an die höchsten Spitzen des Himmels und festigt mit seinen Füßen die Erde, und die ganze Atmosphäre dazwischen umfasst er mit seinen unermesslichen Armen."

 


Die Ausstattung der Kirche

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Auf der ersten Altarstufe steht rechts ein Seitenaltar mit einem beachtenswerten Bronzetabernakel (Motiv: Lebensbaum). Er ist das Werk von Siegfried Moroder und Manfred Bergmeister.

Auf gleicher Höhe markiert der Taufstein die Mitte. Dieser Standort und die Gestaltung des Bronzedeckels sind wiederum zeichenhaft. In Anlehnung an die vier Paradiesströme lässt der Künstler Helmut Ulrich aus Rederzhausen das Wasser kreuzförmig in die vier Himmelsrichtungen fließen.

 

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