St. Josef im Wemdinger Viertel - Antwort auf die Herausforderungen der Zeit

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Durch Vertreibung, Flucht und Aussiedlung sowie durch viele Zuzüge aus Riesgemeinden stieg die Bevölkerung Nördlingens nach dem Zweiten Weltkrieg von 9.200 Einwohnern auf knapp 14.000 an.

Entlang der Straße nach Wemding entstand ein stetig wachsendes Siedlungsgebiet, das „Wemdinger Viertel" (1958: ca. 3.000 Einwohner). Städtebauliche Maßnahmen und das nach Selbständigkeit drängende Wohngebiet, das fast zur Hälfte katholische Einwohner zählte, ergaben für die katholische Kirchengemeinde St. Salvator neue Möglichkeiten und Aufgaben, fehlte es doch an einem geeigneten Kirchenraum.



Die St.-Josefs-Kirche - Blickpunkt des Wohnviertels

josefkirche - Grundriss

 

Die Kirche von St. Josef - aufgrund der Grundstücksverhältnisse nach Südwesten ausgerichtet - fügt sich einerseits harmonisch ein in die Architektur des Wemdinger Viertels, andererseits hebt sie sich gegenüber den kubischen Wohn-, Geschäfts- und Industriegebäuden durch ihren besonderen Baustil heraus. Wie in altchristlicher Zeit setzte Lill den 24 m hohen runden weißen Turm mit seinen drei Glocken etwas abseits von der Kirche.

 

 

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